Markisengröße richtig planen – Warum Einbauhöhe und Ausladung entscheidend sind
- 25. Juli
- 4 Min. Lesezeit
Eine Markise ist weit mehr als nur ein Schattenspender. Damit sie Ihre Terrasse oder Ihren Balkon zuverlässig vor Sonne schützt, müssen Breite, Ausladung, Einbauhöhe und Neigungswinkel perfekt aufeinander abgestimmt sein.
Viele Bauherren und Hausbesitzer konzentrieren sich bei der Auswahl ausschließlich auf die Größe der Markise. In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder, dass nicht die Breite, sondern die falsch gewählte Einbauhöhe einer der häufigsten Gründe für unzureichenden Sonnenschutz ist.
Als Meisterbetrieb erleben wir regelmäßig, dass hochwertige Markisen montiert wurden, die den gewünschten Schatten nicht liefern – nicht wegen der Qualität der Markise, sondern weil die Planung nicht optimal durchgeführt wurde.
Warum die Einbauhöhe so wichtig ist
Die Einbauhöhe bestimmt maßgeblich, wie der Schatten im Tagesverlauf auf Terrasse oder Balkon fällt.
Je höher eine Markise montiert wird, desto größer wird zwar die komfortable Durchgangshöhe. Gleichzeitig verändert sich jedoch der Winkel des Markisentuchs. Gerade bei tief stehender Sonne am Nachmittag oder Abend kann das dazu führen, dass Sonnenstrahlen unter der Markise hindurch auf den Sitzbereich gelangen.
Besonders bei Terrassen mit Süd- oder Westausrichtung spielt die richtige Einbauhöhe deshalb eine entscheidende Rolle.
Große Markise bedeutet nicht automatisch mehr Schatten
Viele Kunden gehen davon aus, dass eine größere Markise automatisch mehr Schatten spendet.
Leider ist das ein weit verbreiteter Irrtum.
Eine fünf Meter breite Premium-Markise kann bei ungünstiger Einbauhöhe weniger Schatten erzeugen als eine kleinere, fachgerecht geplante Anlage.
Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus:
Einbauhöhe
Ausladung
Neigungswinkel
Sonnenstand
Himmelsrichtung
Nutzung der Terrasse
Nur wenn diese Faktoren gemeinsam betrachtet werden, entsteht ein angenehmer Schattenbereich.
Die richtige Ausladung wählen
Die Ausladung bestimmt, wie weit sich die Markise ausfahren lässt.
Dabei gilt nicht automatisch:
Je größer die Ausladung, desto besser.
Viel wichtiger ist die Frage:
Welcher Bereich soll tatsächlich beschattet werden?
Soll lediglich ein kleiner Sitzbereich geschützt werden oder die komplette Terrasse inklusive Esstisch und Lounge?
Eine zu geringe Ausladung führt dazu, dass der Schatten den gewünschten Bereich nicht erreicht. Eine zu große Ausladung kann dagegen unnötige Kosten verursachen oder baulich gar nicht sinnvoll sein.
Der richtige Neigungswinkel
Neben der Einbauhöhe beeinflusst auch der Neigungswinkel die Verschattung.
Ein flacher Winkel eignet sich häufig für hoch stehende Mittagssonne.
Steht die Sonne jedoch tiefer – beispielsweise am Nachmittag – sorgt ein größerer Neigungswinkel dafür, dass deutlich mehr Schatten auf der Terrasse entsteht.
Deshalb wird der optimale Winkel immer individuell an die Einbausituation angepasst.
Typische Planungsfehler
In unserer täglichen Arbeit begegnen wir immer wieder denselben Fehlern:
Die Einbauhöhe wird nicht berücksichtigt.
Die Markise wird ausschließlich nach der Fassadenbreite ausgewählt.
Die Ausladung ist zu kurz.
Der Sonnenverlauf wird nicht beachtet.
Gartenmöbel werden bei der Planung vergessen.
Die Markise soll möglichst waagerecht montiert werden, obwohl dadurch weniger Schatten entsteht.
Diese Fehler führen häufig dazu, dass Kunden trotz einer hochwertigen Markise nicht den gewünschten Sonnenschutz erhalten.
Warum eine professionelle Beratung entscheidend ist
Eine Markise ist eine Investition für viele Jahre. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Planung.
Ein erfahrener Meisterbetrieb betrachtet nicht nur die Größe der Markise, sondern analysiert unter anderem:
Fassadenhöhe
Montageposition
Himmelsrichtung
Sonnenverlauf
Terrassennutzung
gewünschte Durchgangshöhe
bauliche Gegebenheiten
Erst auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, welche Kombination aus Breite, Ausladung und Einbauhöhe den besten Sonnenschutz bietet.
Vergleich: Falsch geplant vs. fachgerecht geplant
Ohne Fachplanung | Mit Meisterbetrieb |
Schatten reicht oft nicht aus | Optimale Verschattung |
Einbauhöhe zufällig gewählt | Einbauhöhe exakt berechnet |
Ausladung nach Gefühl | Ausladung passend zur Terrasse |
Sonnenstand nicht berücksichtigt | Planung nach Himmelsrichtung |
Risiko einer Fehlentscheidung | Langfristig zufrieden mit der Anlage |
Meister-Tipp
Meister-Tipp von Leka Sonnenschutztechnik: In über zehn Jahren Erfahrung haben wir immer wieder gesehen, dass Kunden vor allem auf die Breite einer Markise achten. Tatsächlich entscheidet jedoch oft die richtige Einbauhöhe darüber, ob die Terrasse angenehm beschattet wird oder die Sonne unter der Markise hindurch scheint. Bereits wenige Zentimeter oder ein leicht veränderter Neigungswinkel können einen großen Unterschied machen. Deshalb nehmen wir uns Zeit für eine präzise Planung – damit Ihre Markise nicht nur hochwertig aussieht, sondern auch genau den Schatten spendet, den Sie sich wünschen.
Fazit
Die richtige Markisengröße besteht aus weit mehr als der passenden Breite. Erst das Zusammenspiel aus Einbauhöhe, Ausladung, Neigungswinkel und der individuellen Einbausituation sorgt dafür, dass Ihre Terrasse oder Ihr Balkon zuverlässig beschattet wird.
Eine professionelle Planung verhindert kostspielige Fehlentscheidungen und stellt sicher, dass Ihre Markise langfristig den gewünschten Komfort bietet. Als Meisterbetrieb beraten wir Sie umfassend und planen jede Markise individuell – abgestimmt auf Ihr Gebäude, Ihre Wünsche und den natürlichen Sonnenverlauf.
FAQ
Welche Einbauhöhe ist für eine Markise ideal?
Die optimale Einbauhöhe hängt von der Fassadenhöhe, dem Neigungswinkel und der gewünschten Durchgangshöhe ab. Eine pauschale Angabe ist nicht möglich, da jede Einbausituation individuell geplant werden sollte.
Warum reicht eine große Markise manchmal nicht aus?
Auch eine breite oder weit ausladende Markise spendet nicht automatisch ausreichend Schatten. Sind Einbauhöhe oder Neigungswinkel ungünstig gewählt, kann die Sonne trotz hochwertiger Markise unter dem Tuch hindurchscheinen.
Welche Rolle spielt die Ausladung?
Die Ausladung bestimmt, wie weit die Markise ausgefahren wird und welcher Bereich beschattet werden kann. Sie sollte immer an die Größe und Nutzung der Terrasse oder des Balkons angepasst werden.
Kann der Neigungswinkel nachträglich verändert werden?
Bei vielen Markisenmodellen lässt sich der Neigungswinkel nach der Montage anpassen. Die Möglichkeiten unterscheiden sich jedoch je nach Hersteller und Modell.
Warum sollte ich die Planung einem Meisterbetrieb überlassen?
Ein Meisterbetrieb berücksichtigt alle entscheidenden Faktoren wie Einbauhöhe, Sonnenverlauf, Himmelsrichtung und bauliche Gegebenheiten. So wird sichergestellt, dass die Markise nicht nur optisch passt, sondern auch den bestmöglichen Sonnenschutz bietet.


