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ZIP-Anlagen als moderner Sonnenschutz – Warum sie so beliebt sind

  • 27. Juli
  • 12 Min. Lesezeit

Große Fensterflächen sorgen für helle Räume und eine moderne Architektur. Gleichzeitig können sie im Sommer jedoch zu einer starken Aufheizung führen. Besonders in Wohnungen mit bodentiefen Fenstern, Dachgeschosswohnungen, Büros und Gebäuden mit großen Glasfassaden wird deshalb ein wirksamer außenliegender Sonnenschutz benötigt.

ZIP-Anlagen, auch ZIP-Screens oder Senkrechtmarkisen mit ZIP-Führung genannt, gehören heute zu den modernsten Lösungen für den äußeren Sonnen- und Hitzeschutz. Das Tuch wird nicht nur oben auf einer Welle aufgewickelt, sondern zusätzlich an beiden Seiten in stabilen Führungsschienen gehalten. Dadurch bleibt es gespannt, kann nicht einfach aus den Führungsschienen herauswehen und wirkt deutlich stabiler als ein frei geführtes Textilrollo.

Neben dem Sonnen- und Hitzeschutz können ZIP-Anlagen je nach gewähltem Stoff auch als Blendschutz, Sichtschutz oder nahezu vollständige Verdunkelung eingesetzt werden. Sie lassen sich elektrisch, per Funk, mit Smart Home oder sogar über einen Solarantrieb bedienen.

Als Meisterbetrieb für Rollladen- und Sonnenschutztechnik planen und montieren wir ZIP-Anlagen für Wohnungen, Mietobjekte, Büros und Gewerbegebäude im Raum Berlin.


Was ist eine ZIP-Anlage?

Eine ZIP-Anlage ist ein außenliegender textiler Sonnenschutz, bei dem das Tuch seitlich fest in Führungsschienen geführt wird.

An den beiden Außenkanten des Tuchs befindet sich ein spezieller Reißverschluss beziehungsweise ZIP-Keder. Dieser läuft innerhalb der seitlichen Führungsschienen. Dadurch bleibt das Tuch über die gesamte Höhe gespannt.

Eine ZIP-Anlage besteht im Wesentlichen aus:

  • einem oberen Kasten

  • einer Tuchwelle

  • einem speziellen Screen- oder Verdunkelungsstoff

  • seitlichen ZIP-Führungsschienen

  • einer stabilen Endleiste

  • einem elektrischen oder solaren Antrieb

  • der gewünschten Steuerung

Im eingefahrenen Zustand verschwindet der Stoff vollständig im oberen Kasten. Dadurch bleibt die Fassade optisch ruhig und die Anlage ist vor Witterung geschützt.


Warum sind ZIP-Anlagen so beliebt?

Die Beliebtheit von ZIP-Anlagen liegt vor allem in der Kombination aus moderner Optik, geringem Platzbedarf und hoher Funktionalität.

Sie bieten mehrere Vorteile gleichzeitig:

  • wirksamer außenliegender Hitzeschutz

  • Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung

  • Blendschutz für Wohn- und Arbeitsräume

  • Sichtschutz von außen

  • je nach Stoff gute Durchsicht nach draußen

  • nahezu vollständige Verdunkelung möglich

  • hohe Windstabilität durch seitliche ZIP-Führung

  • große Anlagenbreiten möglich

  • kompakte Kästen und schmale Führungsschienen

  • Bedienung per Schalter, Funk oder Smart Home

  • Solarantrieb für die Nachrüstung möglich

  • große Auswahl an Stoffen und Gestellfarben

  • modernes Erscheinungsbild

Besonders bei moderner Architektur wirken ZIP-Anlagen leichter und unauffälliger als klassische Rollläden oder massive Außenjalousien.


Wie funktioniert die seitliche ZIP-Führung?

Der entscheidende Unterschied zu einer normalen Senkrechtmarkise liegt in der seitlichen Tuchführung.

Bei einem frei laufenden Screen wird das Tuch meist nur durch die Endleiste und eventuell durch Seile oder Stangen geführt. Bei Wind kann es sich seitlich bewegen oder aus der Führung geraten.

Bei einer ZIP-Anlage sind die Stoffkanten dagegen fest in den seitlichen Schienen geführt. Dadurch entsteht eine weitgehend geschlossene, gespannte Fläche.

Die ZIP-Führung sorgt für:

  • einen gleichmäßigen Tuchlauf

  • eine saubere und gespannte Optik

  • weniger Bewegung bei Wind

  • höhere Stabilität

  • weniger seitlichen Lichteinfall

  • bessere Eignung für große Fensterflächen

Trotzdem ist auch eine ZIP-Anlage nicht unbegrenzt windfest. Die zulässige Windbelastung hängt immer von Größe, Stoff, Führungsschienen, Befestigungsuntergrund, Einbauhöhe und dem jeweiligen System ab. Hersteller geben deshalb für jedes Modell eigene Grenzwerte und Größenmatrizen vor. Spezielle ZIP-Systeme werden ausdrücklich für stärkere Windbelastungen entwickelt, dennoch muss die Anlage passend zur Einbausituation geplant und befestigt werden.


Wie gut schützen ZIP-Anlagen vor Hitze?

ZIP-Anlagen werden außen vor dem Fenster montiert. Dadurch wird ein großer Teil der Sonnenstrahlung bereits abgefangen, bevor sie auf die Verglasung trifft.

Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber innenliegenden Rollos oder Plissees. Bei einem innenliegenden Sonnenschutz gelangt die Sonnenenergie zunächst durch die Glasscheibe und erwärmt den Raum bereits teilweise. Ein außenliegender Screen reduziert diesen Wärmeeintrag früher.

Die tatsächliche Wirkung hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Farbe des Stoffes

  • Öffnungsfaktor des Gewebes

  • Himmelsrichtung

  • Größe der Glasfläche

  • Abstand zwischen Stoff und Fenster

  • Verglasung

  • Montageart

  • automatische Steuerung

Ein heller oder reflektierender Stoff kann einen hohen Anteil der Sonnenenergie zurückweisen. Dunklere Stoffe ermöglichen dagegen häufig eine bessere Durchsicht nach außen.


Können ZIP-Anlagen Räume verdunkeln?

Ja. Je nach Stoffauswahl können ZIP-Anlagen nicht nur als transparenter Sonnenschutz, sondern auch zur Verdunkelung eingesetzt werden.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen verschiedenen Stoffarten:


Transparente Screengewebe

Diese Stoffe filtern einen Teil des Sonnenlichts, ermöglichen aber weiterhin eine gute Sicht nach draußen.

Sie eignen sich besonders für:

  • Wohnzimmer

  • Büros

  • Besprechungsräume

  • große Fensterfronten

  • Fassaden mit Aussicht


Dicht gewebte Sonnenschutzstoffe

Sie lassen weniger Licht durch und bieten einen stärkeren Sicht- und Blendschutz.

Sie eignen sich beispielsweise für:

  • Bildschirmarbeitsplätze

  • Schlafzimmer

  • Behandlungsräume

  • Räume mit starker Sonneneinstrahlung


Verdunkelungsstoffe

Verdunkelungsstoffe besitzen eine besonders lichtundurchlässige Oberfläche. In Verbindung mit geschlossenen Führungsschienen und einer passenden Endleiste können sie einen Raum sehr stark abdunkeln.

Komplett lichtdicht ist eine außen montierte ZIP-Anlage jedoch nicht automatisch. Je nach System kann an Führungsschienen, Endleiste oder Kasten noch etwas Restlicht eindringen. Für hohe Verdunkelungsanforderungen müssen daher Stoff, Führung, Kasten und Einbausituation als Gesamtsystem geplant werden.

Hersteller bieten ZIP-Screens ausdrücklich mit unterschiedlichen Funktionen wie Sonnenschutz, Blendschutz und Verdunkelung an.


Welche Breiten sind bei ZIP-Anlagen möglich?

ZIP-Anlagen können deutlich größer hergestellt werden als viele klassische Textilrollos.

Die maximal mögliche Größe hängt jedoch immer vom Hersteller, Systemtyp, Stoff, Rohrdurchmesser, Windanforderungen und der Einbauhöhe ab.

Bei vielen gängigen Anlagen liegen die maximalen Breiten je nach Modell ungefähr zwischen vier und sechs Metern. Spezielle Großanlagen können in einer einzelnen Anlage sogar bis etwa sieben Meter Breite und fünf Meter Höhe erreichen.

Eine pauschale Aussage, dass jede ZIP-Anlage sieben oder acht Meter breit gebaut werden kann, wäre jedoch technisch nicht korrekt.

Bei sehr großen Öffnungen muss geprüft werden:

  • ob der Stoff in der gewünschten Breite verfügbar ist

  • ob eine sichtbare Schweißnaht erforderlich ist

  • ob Welle und Kasten ausreichend dimensioniert sind

  • welche Windlast am Gebäude wirkt

  • ob eine mittlere Teilung sinnvoll ist

  • ob eine Anlage oder mehrere Anlagen besser geeignet sind

  • wie das System sicher am Gebäude befestigt werden kann

Für Breiten um acht Meter werden häufig zwei Anlagen nebeneinander oder speziell geplante Sonderlösungen eingesetzt. Die technisch zulässige Größe muss anhand der Herstellerunterlagen und der konkreten Bausituation bestimmt werden.


Sind ZIP-Anlagen windstabil?

Ja, die Windstabilität gehört zu den größten Vorteilen einer ZIP-Anlage.

Durch den seitlich geführten Reißverschluss kann das Tuch nicht ohne Weiteres aus den Führungsschienen herauswehen. Das macht die Anlage deutlich stabiler als einen frei hängenden Screen.

ZIP-Anlagen eignen sich deshalb unter anderem für:

  • höher gelegene Wohnungen

  • Bürogebäude

  • windoffene Grundstücke

  • große Glasfassaden

  • Balkone

  • Terrassen

  • Pergolen

Die tatsächliche Windwiderstandsfähigkeit ist jedoch von der Anlagengröße und Montage abhängig. Eine kleine, fest montierte ZIP-Anlage kann einer anderen Windbelastung standhalten als eine sehr breite Anlage im oberen Stockwerk.

Deshalb müssen bei der Planung berücksichtigt werden:

  • Gebäudehöhe

  • Gebäudelage

  • Fassadenausrichtung

  • Windzone

  • Untergrund

  • Befestigungsmittel

  • Anlagenbreite und -höhe

  • gewählter Stoff

  • Herstellerfreigabe

Auch bei windstabilen Anlagen kann ein Windsensor sinnvoll sein. Er fährt den Sonnenschutz bei Erreichen eines festgelegten Grenzwerts automatisch ein und hilft dabei, die Anlage zu schützen.


Wie groß ist der Kasten einer ZIP-Anlage?

ZIP-Anlagen sind in unterschiedlichen Kastengrößen erhältlich.

Kompakte Systeme können einen Kasten von ungefähr 80 × 80 Millimetern besitzen. Solche kleinen Kästen eignen sich vor allem für kleinere Fenster und begrenzte Anlagenhöhen. Ein Beispiel ist ein kompaktes ZIP-80-System, das für kleinere Abmessungen ausgelegt ist.

Bei größeren Anlagen werden entsprechend größere Kästen benötigt, beispielsweise:

  • etwa 100 Millimeter

  • etwa 110 Millimeter

  • etwa 125 bis 135 Millimeter

  • etwa 150 Millimeter bei besonders großen Ausführungen

Je breiter und höher die Anlage ist, desto größer müssen häufig Tuchwelle, Motor und Kasten dimensioniert werden. Ein 80 × 80-Millimeter-Kasten kann deshalb nicht gleichzeitig als Standardlösung für eine sieben Meter breite ZIP-Anlage betrachtet werden.

Der Vorteil bleibt dennoch bestehen: Im Verhältnis zur möglichen Anlagenfläche wirken viele ZIP-Kästen sehr kompakt und lassen sich gut in die Architektur integrieren.


Warum passen ZIP-Anlagen gut zu moderner Architektur?

ZIP-Anlagen besitzen eine geradlinige und zurückhaltende Optik.

Kasten, Führungsschienen und Endleiste bestehen in der Regel aus beschichtetem Aluminium und können farblich an Fensterrahmen oder Fassade angepasst werden.

Dadurch ist beispielsweise möglich:

  • schwarze Anlage an schwarzen Fensterrahmen

  • weiße Anlage an einer hellen Fassade

  • graue Anlage an Aluminiumfenstern

  • Sonderfarben passend zur Gebäudegestaltung

  • Integration in Wärmedämmverbundsysteme

  • Montage auf der Fassade oder in der Laibung

  • verdeckte Montage bei Neubauten

Das Tuch ist ebenfalls in vielen Farben und Öffnungsgraden erhältlich. So kann die Anlage entweder dezent mit der Fassade verschmelzen oder bewusst als Gestaltungselement eingesetzt werden.


Wie werden ZIP-Anlagen bedient?

ZIP-Anlagen werden überwiegend elektrisch betrieben.

Je nach Ausstattung sind verschiedene Bedienarten möglich:

  • fest installierter Wandschalter

  • Funkwandsender

  • Handsender

  • Mehrkanal-Fernbedienung

  • Smartphone-App

  • Sprachsteuerung

  • Zeitautomatik

  • Sonnen- und Windsensor

  • Smart-Home-System

Mit einer Mehrkanal-Fernbedienung können einzelne ZIP-Anlagen separat oder mehrere Anlagen gleichzeitig bedient werden.

In einem Bürogebäude können beispielsweise alle Anlagen einer Fassade gemeinsam gesteuert werden. In einer Wohnung lassen sich Wohnzimmer, Schlafzimmer und Balkon getrennt bedienen.


Können ZIP-Anlagen mit Solar betrieben werden?

Ja. Für bestimmte ZIP-Systeme sind Solarantriebe erhältlich.

Dabei versorgt ein außen angebrachtes Solarpanel einen Akku, der wiederum den Motor betreibt. Eine fest verlegte Stromleitung zum Motor kann dadurch entfallen.

Ein Solarantrieb eignet sich besonders für:

  • nachträgliche Montage

  • Mietwohnungen

  • sanierte Fassaden

  • schwer zugängliche Stromanschlüsse

  • einzelne Fenster

  • Gebäude, bei denen keine Kabelkanäle gewünscht sind

Der Antrieb wird in der Regel per Funkhandsender oder Funkwandsender bedient. Spezielle Herstellerlösungen bieten ZIP-Screens ausdrücklich mit Solarantrieb an.

Vor der Planung muss geprüft werden:

  • Ist ausreichend Tageslicht für das Solarpanel vorhanden?

  • Kann das Panel passend ausgerichtet werden?

  • Wird es dauerhaft verschattet?

  • Passt der Solarantrieb zur Größe und zum Gewicht der Anlage?

  • Ist die Lösung für das gewählte ZIP-System freigegeben?

Bei sehr großen oder stark beanspruchten Anlagen kann ein fest angeschlossener Motor die geeignetere Lösung sein.


Warum sind ZIP-Anlagen für Mietwohnungen in Berlin interessant?

Viele Berliner Mietwohnungen besitzen große Fenster, Balkontüren oder stark sonnenbelastete Fassaden. Besonders Dachgeschosswohnungen und Wohnungen mit Süd- oder Westausrichtung können sich im Sommer stark aufheizen.

Eine nachträglich montierte ZIP-Anlage kann hier einen wirksamen außenliegenden Sonnenschutz schaffen.

Für Mietwohnungen sind vor allem folgende Eigenschaften interessant:

  • kompakte Bauweise

  • geringe optische Beeinträchtigung

  • Funkbedienung

  • Solarantrieb ohne neue Stromleitung

  • wirksamer Hitzeschutz

  • Sicht- und Blendschutz

  • Montage einzelner Fenster möglich

  • Rückbau grundsätzlich möglich

Eine Außenmontage verändert allerdings die Fassade. Mieter benötigen deshalb vor der Montage in der Regel die schriftliche Zustimmung des Vermieters oder der Hausverwaltung. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder besonderen Fassaden können zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein.

Wir empfehlen deshalb, Montageart, Farbe und Leitungsführung vorab mit dem Eigentümer abzustimmen.


Eignen sich ZIP-Anlagen für Bürogebäude?

ZIP-Anlagen sind besonders gut für Bürogebäude geeignet.

An Bildschirmarbeitsplätzen kann direkte Sonneneinstrahlung zu störenden Spiegelungen und Blendung führen. Ein geeigneter Screenstoff reduziert den Lichteinfall, ohne den Raum vollständig zu verdunkeln.

Vorteile für Büros:

  • wirksamer Blendschutz

  • weniger Aufheizung

  • bessere Arbeitsbedingungen

  • weiterhin Tageslicht im Raum

  • Sicht nach draußen je nach Gewebe möglich

  • zentrale Steuerung mehrerer Anlagen

  • Fassadenweise Gruppensteuerung

  • Automatik nach Sonnenstand

  • Integration in die Gebäudeleittechnik

  • moderne Fassadengestaltung

Eine automatische Steuerung ist bei Bürogebäuden besonders sinnvoll. Die ZIP-Anlagen können abhängig von Sonnenstand, Temperatur, Uhrzeit und Wind automatisch reagieren.


Können ZIP-Screens auch als Sichtschutz genutzt werden?

Ja. Je nach Stoff bieten ZIP-Screens einen sehr guten Sichtschutz.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Sichtwirkung von den Lichtverhältnissen abhängt. Am Tag ist der Blick von außen nach innen bei dunkleren Screengeweben meist stark eingeschränkt, während der Blick nach draußen weiterhin möglich bleibt.

Am Abend kann sich dieser Effekt umkehren, wenn der Innenraum beleuchtet und es draußen dunkel ist. Für einen vollständigen Sichtschutz am Abend ist deshalb ein dichterer Stoff oder ein zusätzlicher innenliegender Sichtschutz sinnvoll.


Können ZIP-Anlagen als Insektenschutz dienen?

Bei vollständig geschlossenen ZIP-Systemen können die seitlich geführten Stoffe auch das Eindringen vieler Insekten reduzieren.

Die Anlage ist aber nicht automatisch mit einem geprüften Insektenschutz-Spannrahmen oder Insektenschutzgewebe gleichzusetzen. Die Wirkung hängt von Stoff, Führungsschienen, Endleiste und den verbleibenden Spalten ab.

Einige Hersteller bieten spezielle Gewebe und Systeme an, die Sonnenschutz und Insektenschutz kombinieren.


ZIP-Anlage, Außenjalousie oder Rollladen – Was ist besser?

Die richtige Lösung hängt von der gewünschten Funktion ab.

ZIP-Anlage

Außenjalousie

Rollladen

Textiler Sonnen- und Hitzeschutz

Flexible Lichtlenkung über Lamellen

Starker Sicht- und Verdunkelungsschutz

Moderne, leichte Optik

Präzise Regulierung des Tageslichts

Robuste geschlossene Fläche

Gute Durchsicht je nach Stoff

Lamellen individuell verstellbar

Keine Durchsicht im geschlossenen Zustand

Hohe Windstabilität bei ZIP-Führung

Windempfindlicher als viele ZIP-Systeme

Sehr stabil bei korrekter Ausführung

Verdunkelungsstoff möglich

Gute Abdunkelung, aber nicht vollständig

Sehr gute Verdunkelung möglich

Sehr gut für große Glasflächen

Ideal für Büros und moderne Fassaden

Ideal für Wohngebäude und Sicherheit

Kompakte Bauweise möglich

Höherer Platzbedarf für den Behang

Rollladenkasten erforderlich

Eine ZIP-Anlage ist besonders sinnvoll, wenn ein moderner textiler Sonnenschutz mit geringer Bautiefe, guter Durchsicht und hoher Windstabilität gewünscht wird.


Worauf muss bei der Planung einer ZIP-Anlage geachtet werden?

Für eine dauerhaft funktionierende Anlage müssen mehrere Punkte genau geplant werden:

  • Breite und Höhe der Öffnung

  • gewünschte Stoffart

  • gewünschter Öffnungsfaktor

  • Verdunkelungsanforderung

  • Farbe des Stoffes

  • Farbe der Aluminiumteile

  • Montage auf der Fassade oder in der Laibung

  • vorhandener Untergrund

  • Windbelastung

  • Motorleistung

  • Strom- oder Solarantrieb

  • Bedienung per Schalter, Funk oder Smart Home

  • Zugang für spätere Wartungsarbeiten

Besonders wichtig ist die fachgerechte Befestigung der Führungsschienen. Sie nehmen bei Wind einen erheblichen Teil der auftretenden Kräfte auf. Eine Montage auf Dämmung, Klinker oder nicht tragfähigen Untergründen muss deshalb speziell geplant werden.


Können ZIP-Anlagen nachgerüstet werden?

Ja. ZIP-Anlagen eignen sich sehr gut für die Nachrüstung.

Sie können unter anderem montiert werden:

  • auf dem Fensterrahmen

  • in der Fensterlaibung

  • vor der Fassade

  • auf einem Balkon

  • an einer Pergola

  • vor einer Glasfront

  • an einem Bürogebäude

Für eine saubere Nachrüstung sind ein genaues Aufmaß und die Prüfung des Befestigungsuntergrunds erforderlich.

Bei einem Solarantrieb entfällt häufig die aufwendige Verlegung einer Stromleitung. Das kann die Nachrüstung deutlich vereinfachen.


Sind ZIP-Anlagen wartungsfrei?

ZIP-Anlagen sind wartungsarm, aber nicht vollständig wartungsfrei.

Folgende Komponenten sollten regelmäßig kontrolliert werden:

  • Stoff und ZIP-Keder

  • Führungsschienen

  • Endleiste

  • Befestigungspunkte

  • Motor und Endlagen

  • Solarpanel und Akku

  • Wind- und Sonnensensoren

  • Schmutz in den Führungsschienen

Blätter, Insekten oder grober Schmutz können den Lauf beeinträchtigen. Die Führungsschienen sollten daher vorsichtig sauber gehalten werden.

Wird eine ungewöhnliche Bewegung, ein schiefer Lauf oder ein ungewöhnliches Geräusch festgestellt, sollte die Anlage nicht dauerhaft weiterbetrieben werden.


Häufige Fehler bei der Planung von ZIP-Anlagen

Zu kleine Kastengröße gewählt

Ein kompakter Kasten sieht elegant aus, muss aber zur Anlagenhöhe, Tuchmenge und Welle passen. Große Anlagen benötigen in der Regel einen größeren Kasten.


Maximale Breite pauschal übernommen

Die mögliche Breite hängt vom jeweiligen System und Stoff ab. Nicht jedes Modell kann sechs oder sieben Meter breit ausgeführt werden.


Windbelastung nicht berücksichtigt

Eine große Anlage im fünften Obergeschoss wird stärker belastet als ein kleiner Screen im geschützten Erdgeschoss.


Falscher Stoff gewählt

Ein sehr transparenter Stoff bietet keine vollständige Verdunkelung. Ein geschlossener Verdunkelungsstoff nimmt dem Raum dagegen die Durchsicht.


Solarpanel ungünstig positioniert

Ein dauerhaft verschattetes Solarpanel kann den Akku nicht ausreichend laden.


Ungeeigneter Befestigungsuntergrund

Bei einer gedämmten Fassade oder nicht tragfähigen Bauteilen sind passende Befestigungssysteme erforderlich.


Meister-Tipp

Meister-Tipp von Leka Sonnenschutztechnik: Bei einer ZIP-Anlage sollten Sie nicht nur auf Farbe und Stoff achten. Entscheidend sind die richtige Systemgröße, die Windbelastung und der Befestigungsuntergrund. Ein kleiner 80 × 80-Millimeter-Kasten kann bei einem kleineren Fenster sehr elegant wirken, ist aber nicht automatisch für eine mehrere Meter breite Anlage geeignet. Bei großen Glasflächen muss das gesamte System aus Kasten, Welle, Führungsschienen, Stoff und Motor passend dimensioniert werden.

Warum die Montage durch einen Meisterbetrieb sinnvoll ist

ZIP-Anlagen wirken optisch leicht, stellen technisch jedoch hohe Anforderungen an Aufmaß, Befestigung und Einstellung.

Bereits kleine Maßabweichungen können dazu führen, dass:

  • das Tuch nicht sauber läuft

  • der ZIP-Keder aus der Führung gerät

  • die Endleiste schief steht

  • Falten entstehen

  • die Anlage bei Wind unnötig belastet wird

  • der Motor falsch abschaltet

Als Meisterbetrieb prüfen wir die Einbausituation, wählen ein passendes System und stimmen Stoff, Kastengröße, Führungsschienen, Motor und Steuerung aufeinander ab.


ZIP-Anlagen in Berlin planen und montieren lassen

Leka Sonnenschutztechnik bietet Beratung, Aufmaß, Lieferung und Montage von ZIP-Anlagen in Berlin und der näheren Umgebung.

Wir beraten Sie unter anderem zu:

  • ZIP-Screens für Wohnungen

  • Außenbeschattung für Mietwohnungen

  • ZIP-Anlagen für Balkone

  • Sonnenschutz für große Fenster

  • Verdunkelung von Schlafräumen

  • Blendschutz für Büros

  • ZIP-Anlagen für Bürogebäude

  • Funk- und Smart-Home-Steuerungen

  • Solarantrieben

  • Wind- und Sonnensensoren

  • passenden Stoffen und Gestellfarben

Bei Mietwohnungen stimmen wir auf Wunsch die technische Ausführung so ab, dass Sie die geplante Lösung mit Vermieter oder Hausverwaltung besprechen können.


Häufig gestellte Fragen zu ZIP-Anlagen

Was ist eine ZIP-Anlage?

Eine ZIP-Anlage ist ein außenliegender textiler Sonnenschutz. Die beiden Stoffkanten werden über einen ZIP-Keder fest in seitlichen Führungsschienen gehalten.


Sind ZIP-Anlagen windstabil?

Ja. Durch die seitliche ZIP-Führung sind sie deutlich windstabiler als frei geführte Screens. Die zulässige Windbelastung hängt jedoch von Größe, System, Montage und Gebäudelage ab.


Wie breit kann eine ZIP-Anlage hergestellt werden?

Viele Systeme erreichen je nach Modell ungefähr vier bis sechs Meter Breite. Spezielle Großanlagen sind bis etwa sieben Meter möglich. Bei noch größeren Öffnungen werden häufig mehrere Anlagen oder Sonderlösungen eingesetzt.


Gibt es ZIP-Anlagen mit acht Metern Breite?

Eine einzelne acht Meter breite Anlage ist kein üblicher Standard. Je nach Hersteller und Projekt können Sonderlösungen möglich sein. Häufig werden bei dieser Breite zwei getrennte Anlagen geplant.


Gibt es ZIP-Anlagen mit einem 80 × 80-Millimeter-Kasten?

Ja, kompakte Modelle mit ungefähr 80 Millimetern Kastengröße existieren. Sie sind jedoch in der Regel für kleinere Anlagen vorgesehen. Große ZIP-Anlagen benötigen größere Kästen und Wellen.


Können ZIP-Anlagen vollständig verdunkeln?

Mit einem geeigneten Verdunkelungsstoff können Räume sehr stark abgedunkelt werden. Ob eine vollständige Verdunkelung erreicht wird, hängt auch von Führungsschienen, Endleiste, Kasten und Montage ab.


Können ZIP-Anlagen per Fernbedienung gesteuert werden?

Ja. Die Bedienung kann über Handsender, Funkwandsender, Smartphone-App, Smart Home oder Automatik erfolgen.


Gibt es ZIP-Anlagen mit Solarantrieb?

Ja. Bestimmte Systeme können mit einem Solarpanel, Akku und Funkmotor betrieben werden. Dadurch ist keine fest verlegte Stromleitung zum Motor erforderlich.


Sind ZIP-Anlagen für Mietwohnungen geeignet?

Ja, besonders kompakte Anlagen mit Funk- oder Solarantrieb eignen sich gut für die Nachrüstung. Da die Fassade verändert wird, sollte vorher die Genehmigung des Vermieters eingeholt werden.


Sind ZIP-Anlagen für Bürogebäude geeignet?

Ja. Sie bieten wirksamen Hitze- und Blendschutz und können zentral oder automatisch gesteuert werden.


Kann man trotz geschlossenem ZIP-Screen nach draußen sehen?

Bei transparenten Screengeweben bleibt die Sicht nach draußen weitgehend erhalten. Die Sichtwirkung hängt von Stofffarbe, Öffnungsfaktor und Lichtverhältnissen ab.


Schützen ZIP-Anlagen auch vor Insekten?

Eine geschlossene ZIP-Führung kann das Eindringen von Insekten reduzieren. Für einen vollständigen Insektenschutz muss ein dafür geeignetes System und Gewebe gewählt werden.


Können ZIP-Anlagen in ein Smart Home integriert werden?

Ja. Abhängig vom Motor und Steuerungssystem sind App-Steuerung, Zeitprogramme, Sprachsteuerung, Sonnenautomatik und Windüberwachung möglich.


Fazit

ZIP-Anlagen verbinden modernen Sonnenschutz mit einer schlanken und unauffälligen Bauweise. Sie schützen Räume wirksam vor Sonne und Hitze, können als Blendschutz oder zur starken Verdunkelung eingesetzt werden und bleiben durch die seitliche ZIP-Führung auch bei Wind stabil.

Je nach Modell sind kompakte Kästen, große Anlagenbreiten, Funkbedienung, Smart-Home-Steuerung und Solarantriebe möglich. Dadurch eignen sich ZIP-Anlagen sowohl für moderne Wohnhäuser als auch für Berliner Mietwohnungen, Balkone, Büros und große Gewerbefassaden.

Entscheidend ist eine fachgerechte Planung. Kastengröße, Welle, Stoff, Führungsschienen, Motor, Windbelastung und Befestigungsuntergrund müssen genau aufeinander abgestimmt werden. So entsteht eine langlebige Außenbeschattung, die funktional und optisch zum Gebäude passt.


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